ganzkaltefuesse

7.2.2010

Nationale Streusalzreserve - Staat vom Wetter überrascht

Abgelegt unter: dasWetter, photo — virkon42 @ 12:13

Es ist so wie mit den Weihnachtsfeiertagen, plötzlich und unerwartet sind sind sie da und keiner hat es gemerkt oder gar gewußt. Darauf konnte niemand vorbereitet sein! Darauf kommt ja keiner, dass sich das Wetter ändern könnte. Städte und Gemeinden, chronisch klamm, haben sich aufgrund der in den letzten Jahren teilweise extrem milden Winter dazu verleiten lassen einfach nicht vorbereitet zu sein. Und so kommt es, dass ein wenig Schneefall mit einer anschliessenden relativ schwachen Frostperiode, hier sind es gerade -2 °C, die nationale Logistik ins relative Chaos stürzen. Auch die Bahn ist vollkommen überrascht davon, dass Schneeflocken durch die Luft fliegen und so die empfindliche Elektronik der Züge lahmlegen [link]. Eine Nation ginge zu Fuß, wenn sie denn könnte. Zentimeterdicke durch zahllose Fusstritte verdichtete Schneeflächen haben sich zu einer spiegelglatten Eisfläche gewandelt und bedecken seit Tagen die Gehwege. Abmahnungen an die zuständigen Vermieter, zumindestens hier in der Gegend, Fehlanzeige. So ist es dem Einzelnen überlassen, sich ggf. darum zu kümmern und am Besten noch gleichzeitig den vom Vermieter aufgedrückten Winterdienst zu bezahlen, der leider nicht ausreichend tätig wurde. Aber Rettung ist nah, die FDP fordert eine nationale Streusalzreserve [link], damit unserer hochgezüchteten Industrienation künftig die Schmach erspart bleiben möge, wegen 1 m Schnee in den Verkehrskollaps zu stolpern. Verkehrsminister Ramsauer prüft und bei der Bahn taut es [link]. Nach dem Pulverschnee folgt der Schotterflug. Faszinierend. Im Herbst wird ohne Zweifel wieder feuchtes Laub auf den Schienen für die Verspätungen verantwortlich gemacht.werden [link]. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Schnee01     schnee02

22.10.2009

Die Käsebrotedition

Abgelegt unter: ebook, Käsebrot, Musik, photo — virkon42 @ 23:31

Vor einiger Zeit habe ich mich dazu verstiegen, mir die aktuellen mp3s eines gewissen Daniel Merriweather zuzulegen, da die Songs nach einem ersten oberflächlichen Hören sehr interessant schienen. Nach dem nun etwa 10 mal kompletten Durchhören geht einem die überaus cleane Produktion doch ziemlich auf Nerven. Statt Love & War wäre Käsebrotedition der passendere Titel.

Edition Käsebrot

In die Katergorie Ärgernis fällt auch die Aktion Herta-Müller-Atemschaukel-ebook-für-umsonst. Zunächst ganz angetan von dieser ungeahnten Offenheit des deutschen Buchhandels, wollte auch ich mir besagtes ebook-for-free herunterladen, um als Abwechslung zum üblichen Einerlei mal “echte” Literatur auf’s e-Ink Display zu bekommen. Der in meinen Augen äußerst abschreckende  Libreka Webstore und die DRM vernagelte Version des Buches haben mich aber schlagartig davon abgehalten. Sowas sollte man schlicht nicht unterstützen.

Blaßpudding

Nun zur Abwechslung mal was richtig cooles aus Norwegen. Jungs mit echt viel Zeit und einer witzigen Idee, haben sich intensiv Gedanken darüber gemacht, wie man unsichtbares sichtbar machen kann.   nearfield.org

10.8.2009

kitsch as kitsch can

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:06

Der Urlaub ist leider, sehr leider schon länger vorbei. Es war zwischendurch so malerisch und so kitschig, dass wir der festen Überzeugung gewesen sind, uns in einer Disney Filmkulisse zu befinden. Die Reise begann in Göteborg mit heftigem Bodennebel. Glücklicherweise lagen die Schweden nach einer rauschenden Mittsommar-Party scheinbar alle noch im Koma, auf den Straßen war fast nix los, nur die Sonne ging irgendwann auf …Morgens um 4

… und einige Tage später wurden wir zusammen mit einem recht mürrischen  Ehepaar aus den Niederlanden am Ende der Welt ausgesetzt.

Floating dutchmen

Wir haben ihnen ausreichend Vorsprung gelassen, so dass wir den beiden erst gegen Ende der 7-tägigen, 100 km langen Paddeltour wieder über den Weg gelaufen sind.

Sonnenuntergang I   Sonnenuntergang II

Es war sehr spannend herauszufinden, wo man überall ein Zelt aufschlagen kann, wenn das Wasser nur niedrig genug ist …

Sandbank

Zwischendurch an Land …

Landgang I   Landgang II

… halb im Wasser …

Insel

… und zum Schluß zurück in der Zivilisation …

Barbie

24.11.2008

wildeTIERE

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 22:51

Der Sommer ist vorbei, die ersten 5 Schneeflocken sind gefallen und man denkt mit Wehmut an die wilden Tiere des Sommers zurück.

wildeTIERE1     wildeTIERE5     wildeTIERE4

Unschuldige Passanten werden angefallen während kleine Frösche Salti schlagen.

wildeTIERE2      wildeTIERE3

28.5.2008

frühLING

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 07:14

So langsam wird es warm, ich muss oft niesen und die zahlreichen Singvögel randallieren im Garten. Das waren irgendwie noch nie so viele und man hat den Eindruck, dass sie immer zutraulicher werden. Letztens saß eine Amsel auf dem Balkongeländern und hat uns inspiziert als wollte sie sagen: Na ihr habt auch schon mal besser ausgesehen.

fruehLING

Allerdings scheint der Frühling nicht für alle zum Vorteil zu sein, wie dieses wunderbare Beispiel der nonverbalen Kommunikation zeigt.

communication

Ausserdem ein neuer Beitrag zum Thema seltsame Schilder oder besser seltsame Namen auf Schildern oder noch besser, der Name ist Programm:

psycho

Ja in der Tat, der nimmt für’s Reden Geld.

19.4.2008

parkPLATZprobleme

Abgelegt unter: photo — virkon42 @ 21:45

Auch die schönste Reise nimmt einmal ein Ende und man/frau ist wieder daheim in der Heimat und wird sogleich mit den brennenden Problemen der näheren Umgebung konfrontiert. Dem Parkplatzproblem.

parkPLATZ_1     parkPLATZ_2

Seit Januar wird bei uns um die Ecke eine Brücke erneuert, weil Lübeck endlich elektrifiziert wird. Ja ganz richtig, Lübeck bekommt elektrischen Strom und man wird in Zukunft mit echten ICEs in den Hauptbahnhof einfahren können. ANgeblich gehen die ICEs dann sogar bis Travemünde. Aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe.

Apropo sehen …

Klingelschild1     Klingelschild2

Es ist nachwievor verblüffend, was sich so auf Klingelbrettern anfindet.

Ansonsten ist nicht so irre viel los in der Stadt, seltsame Leute gibt es ja überall:

Leute1     Leute2

Ach ja, die Sonne hat auch hier zwischendurch schon geschienen:

Sonne

10.4.2008

rundFLUG

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 07:31

Vor einiger Zeit war ich das allererste Mal in China bzw. Shanghai. Man hat mir glaubwürdig versichert, das sei nicht dasselbe. Zusammenfassend kann man sagen, Shanghai ist eine echt große Stadt. Und auch hoch. Man sieht zwischenzeitlich vor lauter Häusern den Weg nicht mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass man ein 40-stöckiges Gebäude mit teilweise beleuchteter Fassade (mein Hotel) aus den Augen verlieren könnte.

skyline      skyline2

Ich war mit ein paar Kollegen dort und unsere erste Tat war natürlich, nachdem uns der Betriebsarzt ausführlich vor den Gefahren chinesichen Essens gewarnt hatte, einen der örtlichen Imbisse aufzusuchen.  Im Internetreiseführer stand, man solle da hingehen, wo die Schlange am längsten sei. Wir haben 20 Minuten auf unsere “dumblings” warten müssen und wurden wahrlich nicht enttäuscht. Sehr lecker und sehr günstig.

imbiss

Tragischerweise handelte es sich um eine Dienstreise, so dass nur die späten Abende blieben, um sich ein wenig von der beeindruckenden Gegend anzusehen. In Shanghai wird ununterbrochen gebaut und viele traditionellen Stadtteile existieren überhaupt nicht mehr, sondern mussten z.T. sehr schicken Wolkenkratzern weichen. Aus diesem Grund war ein Abend den düsteren Hinterhöfen des Yu-Garden und des alten Fischmarktes gewidmet, da Teile dieser Bereiche demnächst nicht mehr existieren werden.

hinterhof    fischmarkt

Zum Abschluss haben wir dann noch einen Blick aus dem 87. Stock des höchsten Hotels der Welt in die Lobby desselben getan, die sich im 53. Stock des Jinmao-Tower befindet. Faszinierenderweise ist das Hochhaus an dieser Stelle hohl, so dass man den gesamten Hotelbereich sehen kann.   hyatt

Zurück zum Hotel haben wir die sogenannte “Stehfähre” über den HuangPu-Fluss genommen. Interessanterweise fahren auf dem HuangPu die Frachtschiffe annähernd unbeleuchtet. Eine klitzekleine Positionsleuchte und sonst nichts. Dafür sind die “Partyschiffe” um so beleuchteter.

huangpu

Die Shanghainesen waren alle sehr nett, die Ein- und Ausreise erstaunlich unproblematisch mit freundlichen Zollmenschen, die mit großem Abstand mieseste Behandlung habe ich am Frankfurter Flughafen bei der Einreise erlebt. Die dortigen Beamten waren an Mißmutig- und Unfreundlichkeit nicht zu übertreffen. Da bekommen internationale Reisende sogleich den richtigen Eindruck.

27.2.2008

wanderTAG II

Abgelegt unter: photo, Blogroll — virkon42 @ 23:51

Neulich waren wir mal wieder eine Runde Luft schnappen und sind dabei zwischen Caritas und Fegefeuer am Ufer der Trave einem Sofa begegnet, das bisher unseren Blicken verborgen geblieben ist. Aber seit die Stadt Lübeck das Uferdickicht gelichtet hat, findet man die erstaunlichsten Dinge.

fegefeuer sofa in da wild

Neben Sofas begegneten uns aber auch herren- bzw. frauenlose Kühlschränke, sowie formschöne Zweitfrisuren in nahegelegenen Schaufenstern.

trautes Heim Zweithaar

Die letzten Nachrichten aus der Nachbarschaft:

kies BushApe

16.1.2008

wanderTag

Abgelegt unter: photo — virkon42 @ 22:54

Letzten Sonntag ist mal wieder Wandertag gewesen und “Auf ans Dummersdorfer Ufer” stand auf dem Pogramm. Ja, wer den Bericht aus dem “Ghetto” Buntekuh gelesen hat (s.u.), der wundert sich über solche Ortsnamen nicht mehr.

it’s a long way
Die Ecke ist wirklich sehr schön. Man hat allerlei zu wandern, so direkt am Traveufer, mit all den Fundsachen.

FundSache
Der Wind ist ganz schön kalt gewesen, dafür hat aber auch die Sonne geschienen, so dass die ganze Gegend in sehr schönes Licht getaucht gewesen ist. Da hat sogar der einsame Stromkasten ganz verwunschen ausgesehen. Beinahe so verwunschen wie dieser krumme Baum direkt am Ufer.

StromKasten ZauberBaum

12.12.2007

goldener Herbst

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 20:33

Einer der letzten Streifzüge durch die nähere Umgebung bei strahlendem Sonnenschein ergab einige interessante Entdeckungen. In Ermanglung eines Vorgartens funktionieren einige Altstadtinselbewohner den Gehweg scheinbar gerne mal in eine lokale Liegewiese um. Sieht durchaus gemütlich aus.

liegestuhl

Das dient vermutlich dazu das BÖ-SE im Blick zu behalten.

boese

Einige Straßen weiter dann eine stylemäßige Offenbarung. So sollte ein Auto aussehen:

volvo.JPG

Ich wusste garnicht, dass Volvo mal so schicke Autos gebaut hat. Kein Vergleich zu den gesichtslosen Kisten, die heutzutage auf den Straßen unterwegs sind. Da muss schon wenigstens das Nummernschild etwas hermachen. Apropo hermachen. Die Wand hinter mir hat derzeit ganz neue Formen angenommen. Derzeit klebt an der Wand die Sahneschnittchen-Edition. Na wer kriegt sie alle zusammen?

sahneshnittchen

Und zum Abschluss noch ein Winterstimmungsbild der eher großstädtischen Art.

winter

Nächste Seite »

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )