ganzkaltefuesse

10.8.2009

kitsch as kitsch can

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:06

Der Urlaub ist leider, sehr leider schon länger vorbei. Es war zwischendurch so malerisch und so kitschig, dass wir der festen Überzeugung gewesen sind, uns in einer Disney Filmkulisse zu befinden. Die Reise begann in Göteborg mit heftigem Bodennebel. Glücklicherweise lagen die Schweden nach einer rauschenden Mittsommar-Party scheinbar alle noch im Koma, auf den Straßen war fast nix los, nur die Sonne ging irgendwann auf …Morgens um 4

… und einige Tage später wurden wir zusammen mit einem recht mürrischen  Ehepaar aus den Niederlanden am Ende der Welt ausgesetzt.

Floating dutchmen

Wir haben ihnen ausreichend Vorsprung gelassen, so dass wir den beiden erst gegen Ende der 7-tägigen, 100 km langen Paddeltour wieder über den Weg gelaufen sind.

Sonnenuntergang I   Sonnenuntergang II

Es war sehr spannend herauszufinden, wo man überall ein Zelt aufschlagen kann, wenn das Wasser nur niedrig genug ist …

Sandbank

Zwischendurch an Land …

Landgang I   Landgang II

… halb im Wasser …

Insel

… und zum Schluß zurück in der Zivilisation …

Barbie

24.11.2008

wildeTIERE

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 22:51

Der Sommer ist vorbei, die ersten 5 Schneeflocken sind gefallen und man denkt mit Wehmut an die wilden Tiere des Sommers zurück.

wildeTIERE1     wildeTIERE5     wildeTIERE4

Unschuldige Passanten werden angefallen während kleine Frösche Salti schlagen.

wildeTIERE2      wildeTIERE3

28.5.2008

frühLING

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 07:14

So langsam wird es warm, ich muss oft niesen und die zahlreichen Singvögel randallieren im Garten. Das waren irgendwie noch nie so viele und man hat den Eindruck, dass sie immer zutraulicher werden. Letztens saß eine Amsel auf dem Balkongeländern und hat uns inspiziert als wollte sie sagen: Na ihr habt auch schon mal besser ausgesehen.

fruehLING

Allerdings scheint der Frühling nicht für alle zum Vorteil zu sein, wie dieses wunderbare Beispiel der nonverbalen Kommunikation zeigt.

communication

Ausserdem ein neuer Beitrag zum Thema seltsame Schilder oder besser seltsame Namen auf Schildern oder noch besser, der Name ist Programm:

psycho

Ja in der Tat, der nimmt für’s Reden Geld.

10.4.2008

rundFLUG

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 07:31

Vor einiger Zeit war ich das allererste Mal in China bzw. Shanghai. Man hat mir glaubwürdig versichert, das sei nicht dasselbe. Zusammenfassend kann man sagen, Shanghai ist eine echt große Stadt. Und auch hoch. Man sieht zwischenzeitlich vor lauter Häusern den Weg nicht mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass man ein 40-stöckiges Gebäude mit teilweise beleuchteter Fassade (mein Hotel) aus den Augen verlieren könnte.

skyline      skyline2

Ich war mit ein paar Kollegen dort und unsere erste Tat war natürlich, nachdem uns der Betriebsarzt ausführlich vor den Gefahren chinesichen Essens gewarnt hatte, einen der örtlichen Imbisse aufzusuchen.  Im Internetreiseführer stand, man solle da hingehen, wo die Schlange am längsten sei. Wir haben 20 Minuten auf unsere “dumblings” warten müssen und wurden wahrlich nicht enttäuscht. Sehr lecker und sehr günstig.

imbiss

Tragischerweise handelte es sich um eine Dienstreise, so dass nur die späten Abende blieben, um sich ein wenig von der beeindruckenden Gegend anzusehen. In Shanghai wird ununterbrochen gebaut und viele traditionellen Stadtteile existieren überhaupt nicht mehr, sondern mussten z.T. sehr schicken Wolkenkratzern weichen. Aus diesem Grund war ein Abend den düsteren Hinterhöfen des Yu-Garden und des alten Fischmarktes gewidmet, da Teile dieser Bereiche demnächst nicht mehr existieren werden.

hinterhof    fischmarkt

Zum Abschluss haben wir dann noch einen Blick aus dem 87. Stock des höchsten Hotels der Welt in die Lobby desselben getan, die sich im 53. Stock des Jinmao-Tower befindet. Faszinierenderweise ist das Hochhaus an dieser Stelle hohl, so dass man den gesamten Hotelbereich sehen kann.   hyatt

Zurück zum Hotel haben wir die sogenannte “Stehfähre” über den HuangPu-Fluss genommen. Interessanterweise fahren auf dem HuangPu die Frachtschiffe annähernd unbeleuchtet. Eine klitzekleine Positionsleuchte und sonst nichts. Dafür sind die “Partyschiffe” um so beleuchteter.

huangpu

Die Shanghainesen waren alle sehr nett, die Ein- und Ausreise erstaunlich unproblematisch mit freundlichen Zollmenschen, die mit großem Abstand mieseste Behandlung habe ich am Frankfurter Flughafen bei der Einreise erlebt. Die dortigen Beamten waren an Mißmutig- und Unfreundlichkeit nicht zu übertreffen. Da bekommen internationale Reisende sogleich den richtigen Eindruck.

12.12.2007

goldener Herbst

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 20:33

Einer der letzten Streifzüge durch die nähere Umgebung bei strahlendem Sonnenschein ergab einige interessante Entdeckungen. In Ermanglung eines Vorgartens funktionieren einige Altstadtinselbewohner den Gehweg scheinbar gerne mal in eine lokale Liegewiese um. Sieht durchaus gemütlich aus.

liegestuhl

Das dient vermutlich dazu das BÖ-SE im Blick zu behalten.

boese

Einige Straßen weiter dann eine stylemäßige Offenbarung. So sollte ein Auto aussehen:

volvo.JPG

Ich wusste garnicht, dass Volvo mal so schicke Autos gebaut hat. Kein Vergleich zu den gesichtslosen Kisten, die heutzutage auf den Straßen unterwegs sind. Da muss schon wenigstens das Nummernschild etwas hermachen. Apropo hermachen. Die Wand hinter mir hat derzeit ganz neue Formen angenommen. Derzeit klebt an der Wand die Sahneschnittchen-Edition. Na wer kriegt sie alle zusammen?

sahneshnittchen

Und zum Abschluss noch ein Winterstimmungsbild der eher großstädtischen Art.

winter

28.10.2007

in da hood

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:54

Kürzlich waren wir mal wieder ein wenig in der örtlichen Bronx spazieren, die so garnichts mit dem sonst so üblichen Touri-Idyll zu tun hat.

Touri-Idyll

Anstelle einsamer Schiffe auf Ostsee, malerisches Ghetto in Buntekuh. Ja, der Ortsteil heißt wirklich so.

brennende Ölfässer

Gegenden, wo Parkhäuser wie Bunker aussehen und die Anwohner viel frische Luft geniessen können.

Parkhausbunker penthouse

12.10.2007

incoming subspace signal

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:49

Seit einiger Zeit faszinieren mich Schilder und Benachrichtigungen aller Art. Botschaften aus der Nachbarschaft, vom Balkon gegenüber, was könnten sie bedeuten?

Balkonbotschaften

Sieben gleichartige Unterhosen an Rentnerwäscheleine. Mögliche Erklärung: Sonderangebot bei Woolworth oder 7 auf 1 Streich? Unklar. Gleichzeitig teilen uns wildfremde Menschen Dinge mit, die wir überhaupt nicht wissen wollen:

meineFrau

Interessant auch die Tatsache, dass scheinbar viele Ärzte ihre Profession nach ihrem Namen ausgewählt haben:

vomEnde carius

Derweil kann man anderswo für wenig Geld ein Rückgrad shoppen

wirbel, während diese Anwaltskanzlei zu meinen absoluten, bislang ungeschlagenen Favoriten gehört:

pinkepank

2.10.2007

berlin

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:24

Der Urlaub ist leider vorbei und pünktlich zum Arbeitsbeginn scheint hier zum mindestens teilweise die Sonne. Anstelle besagter Paddeltour waren ein paar Tage Berlin angesagt. Das erste Mal seit ewigen Zeiten in der Hauptstadt. Todesmutig mit dem Auto in das baustellengeplagte Getümmel. Natürlich die falsche Abfahrt erwischt, da die gewünschte irgendwie nicht mehr vorhanden war und irgendwie vom Brandenburger Tor doch noch zur “Tentstation” gefunden.

tentstation

Das stillgelegte Freibad 5 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt ist ein ganz passabler Zeltplatz für Leute, die nicht allzuviel Kompfort und Ruhe erwarten. Also eigentlich war dort einigermaßen Ruhe nur diese besoffene, grölende englische Reisegruppe hat uns eine Nacht um den Schlaf gebracht. Da hat sich “budget expeditions” so der Name des Reiseveranstalters nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Auf dem Weg durch das idyllische Berlin idyll sind wir auch durch das Regierungsviertel gelaufen, wo sich in erster Linie  frierende Verkehrspolizisten die Beine in den Bauch gestanden haben, um unschuldige Reisende  am Fortkommen zu hindern. Das Regierungsviertel samt Ministergärten ist insgesamt  sehr enttäuschend. Riesige Gebäude die beeindruckend sein sollen, die aber allesamt irgendwie ziemlich tot wirken.

irgendeinamt   kanzlerinnenamt

Also schnell raus aus dem toten Viertel hin zu den Ecken in denen angeblich das Leben tobt. So richtig haben wir es nicht gefunden, aber wir ja auch nur ein paar Tage in der Stadt unterwegs und uns fehlte die fachkundige Führung. Immerhin Graffiti scheint nachwievor recht groß zu sein, wie folgenden Beispiele zeigen:

graffiti1  und graffiti2

20.9.2007

birgit3

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 22:34

Immer noch Urlaub, mieses Wetter und anstatt in Meck-Pomm zu paddeln, waren wir viel in der näheren Umgebung unterwegs. Derzeit wird in Lübeck die x-te Version der Buddenbrocks gedreht (wer braucht das?) und so kommt es, dass allerlei merkwürdig gewandete Gestalten durch die Stadt laufen. Letztens haben sie sogar das Holstentor mit künstlichen Backsteinwänden rechts und links verbrettert, damit man im Film das 21. Jahrhundert nicht sehen kann. Und wir wären schon glücklich, wenn das 21. Jahrhundert erst mal so langsam hier ankäme.

roadMOVIE2

Die dicken Kinder aus dem Osten waren defintiv im Büsumer Watt. Dieser äusserst malerische Trupp hat sich zudem auch noch ziemlich angekeift. Dieses Bild muss jedoch ohne den O-Ton auskommen.

buesum2

Man kam sich zwischendurch wie in einem dieser amerikanischen Dokumentarfilme vor. Diese Filme über Leute, die so rekordverdächtig dick geworden sind, dass sie ohne die tatkräftige Unterstützung der Feuerwehr den Weg in das lokale Krankenhaus nicht mehr finden. Ausserdem: Menschenmassen , die alle auf einen Punkt im Watt zuzugehen scheinen. Keine Ahnung warum. Möglicherweise eine Form der touristischen Massenhysterie. Die Krabbenbrötchen waren aber gut.

roadMOVIE3

Letztens waren wir auch mal wieder ein wenig in der heimatlichen Provinz unterwegs. Immer auf der Suche nach ein wenig industriellem Flair. Irgendwann ist ja bekanntlich auch mal gut mit Fachwerk und antiken Gebäuden. Wir haben im Hafengebiet von HL eine Straße gefunden, die man schon für ein Roadmovie verwenden könnte. Allerdings dürfte der Film nur auf diesen 500 m gedreht werden.

roadmoviehl1.JPG

Ich habe fertig!

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