ganzkaltefuesse

28.10.2007

in da hood

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:54

Kürzlich waren wir mal wieder ein wenig in der örtlichen Bronx spazieren, die so garnichts mit dem sonst so üblichen Touri-Idyll zu tun hat.

Touri-Idyll

Anstelle einsamer Schiffe auf Ostsee, malerisches Ghetto in Buntekuh. Ja, der Ortsteil heißt wirklich so.

brennende Ölfässer

Gegenden, wo Parkhäuser wie Bunker aussehen und die Anwohner viel frische Luft geniessen können.

Parkhausbunker penthouse

12.10.2007

incoming subspace signal

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:49

Seit einiger Zeit faszinieren mich Schilder und Benachrichtigungen aller Art. Botschaften aus der Nachbarschaft, vom Balkon gegenüber, was könnten sie bedeuten?

Balkonbotschaften

Sieben gleichartige Unterhosen an Rentnerwäscheleine. Mögliche Erklärung: Sonderangebot bei Woolworth oder 7 auf 1 Streich? Unklar. Gleichzeitig teilen uns wildfremde Menschen Dinge mit, die wir überhaupt nicht wissen wollen:

meineFrau

Interessant auch die Tatsache, dass scheinbar viele Ärzte ihre Profession nach ihrem Namen ausgewählt haben:

vomEnde carius

Derweil kann man anderswo für wenig Geld ein Rückgrad shoppen

wirbel, während diese Anwaltskanzlei zu meinen absoluten, bislang ungeschlagenen Favoriten gehört:

pinkepank

2.10.2007

berlin

Abgelegt unter: birgit, photo — virkon42 @ 23:24

Der Urlaub ist leider vorbei und pünktlich zum Arbeitsbeginn scheint hier zum mindestens teilweise die Sonne. Anstelle besagter Paddeltour waren ein paar Tage Berlin angesagt. Das erste Mal seit ewigen Zeiten in der Hauptstadt. Todesmutig mit dem Auto in das baustellengeplagte Getümmel. Natürlich die falsche Abfahrt erwischt, da die gewünschte irgendwie nicht mehr vorhanden war und irgendwie vom Brandenburger Tor doch noch zur “Tentstation” gefunden.

tentstation

Das stillgelegte Freibad 5 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt ist ein ganz passabler Zeltplatz für Leute, die nicht allzuviel Kompfort und Ruhe erwarten. Also eigentlich war dort einigermaßen Ruhe nur diese besoffene, grölende englische Reisegruppe hat uns eine Nacht um den Schlaf gebracht. Da hat sich “budget expeditions” so der Name des Reiseveranstalters nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Auf dem Weg durch das idyllische Berlin idyll sind wir auch durch das Regierungsviertel gelaufen, wo sich in erster Linie  frierende Verkehrspolizisten die Beine in den Bauch gestanden haben, um unschuldige Reisende  am Fortkommen zu hindern. Das Regierungsviertel samt Ministergärten ist insgesamt  sehr enttäuschend. Riesige Gebäude die beeindruckend sein sollen, die aber allesamt irgendwie ziemlich tot wirken.

irgendeinamt   kanzlerinnenamt

Also schnell raus aus dem toten Viertel hin zu den Ecken in denen angeblich das Leben tobt. So richtig haben wir es nicht gefunden, aber wir ja auch nur ein paar Tage in der Stadt unterwegs und uns fehlte die fachkundige Führung. Immerhin Graffiti scheint nachwievor recht groß zu sein, wie folgenden Beispiele zeigen:

graffiti1  und graffiti2

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